AyurVision – Ein Symposium der Extraklasse
Die Traditionelle Indische Medizin erobert die Welt oder: Warum wir Ayurveda in Europa brauchen
Es ist Freitag, der 23. November 2012, ein kühler Morgen im frühen ayurvedischen Winter (Hemanta Ritu) und die Autokarawanen schieben sich durch die Hauptstadt. Noch nicht ahnend, wie dieser Tag
wohl verlaufen wird, erblicke ich nach der Tortour des alltäglichen Wahnsinns schon wieder eine Schlange, dieses Mal allerdings besteht sie nicht aus Fahrzeugen, sondern aus den geduldig ausharrenden
Menschen, die wie ich voller Spannung auf den Tag am Eingang der Indischen Botschaft in Berlin stehen.
Die Botschaft erscheint im herrlichen Ambiente, einladend und warm. Schon die herzliche und persönliche Begrüßung der Gäste durch Frau Loibl strahlt die Freundlichkeit und Ruhe aus, die dazu
gehört, wenn sich so viele Menschen treffen, deren Lebensziel darin besteht, andere dabei zu unterstützen, glücklicher werden zu können.
Über 150 Gäste, Fachmediziner und hochklassige Referenten aus Deutschland und Indien trafen sich an diesem Tag, um über Sinn, Notwendigkeit und Visionen des AYURVEDA in Deutschland und Europa zu
sprechen. Die Veranstalter des AyurVision Symposium 2012, Prof. Dr. med. Andreas Michalsen und Dr. med. Christian Keßler, organisierten mit leidenschaftlicher Unterstützung durch Elmar
Stapelfeldt ein wahrhaftes Gipfeltreffen auf höchstem Niveau. Prof. Dr. Martin Mittwede, von der Europäischen Akademie für Ayurveda, Birstein, die Professorin für Komplementärmedizin Dr.
Claudia M. Witt, von der Charité Berlin, Dr. Oliver Hellwig, von der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Gustav Dobos, von der Universität Duisburg-Essen, Dr. A. S. Chopra,
von der Ayurveda Klinik in Kassel und der Universität Heidelberg, Dr. W. Mohme, DÄGAM, Dr. R. Manohar, AVP Research Foundation und Dr. H. Damle, Bangalore (ein Zentrum der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtindustrie und -forschung Indiens)waren ebenso hochkarätige Referenten wie Prof. Dr. med. Andreas Michalsen und Dr. med.
Keßler, von der Charité Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Immanuel Hospital Berlin.
In zwei Podiums-Diskussionsrunden wurde der Eindruck verstärkt, dass breite Einigkeit darüber herrscht, welch hohen Stellenwert der Ayurveda bereits heute in Deutschland, Europa und weltweit
genießt und wie wichtig die Traditionelle Indische Medizin für die Menschen ist. Weitere Podiumsteilnehmer, wie Dr. S. Kumar, Mark Rosenberg, Dr. H. Gupta, Dr. L. Kronpaß und Dr. U. Bauhofer,
bekräftigten die zuvor dargelegten Aussagen der Referenten und brachten ihren Wunsch zum Ausdruck, dass der Ayurveda sich als wissenschaftlich fundierte und sichere Traditionelle Indische Medizin in
den kommenden fünf bis fünfzehn Jahren weiter etabliert und die Nachfrage an der vor allem auch präventiv- und gesundheitsorientierten TIM in Deutschland weiterhin so stetig steigt wie in den
vergangenen Jahren.
Die insgesamt elf Stunden waren eine Bereicherung höchster Güte. Das Konzert Classical Indian Flute rundete den Tag durch einen erstklassigen Beitrag der indischen Musikkunst ab. Nicht
unerwähnt darf die selbstverständlich traditionelle ayurvedische Verpflegung bleiben, die einmal mehr einen Gaumen- und Augenschmaus darstellte. Mittag mit allen Geschmacksrichtungen, Chai,
Ingwerwasser und Teezeit mit Laddus und ayurvedischem Kuchen zauberte der eigens dafür angereiste Chef der Küche der Europäischen Akademie für Ayurveda, Gregor von Holdt, in seiner bekannten
und geliebten Qualität.
Unser außerordentlicher Dank gilt Dr. med. Keßler, Elmar Stpelfeldt und Frau Loibl für die Einladung zu diesem unvergesslichen Tag.
Frank und Angélique Klinkert
baldleben GbR